Nr. 3

Gratis ist nicht immer günstiger

Hi,

eine kleine Gebühr vor dem Ersttermin kann mehr Abschlüsse bringen als ein Gratisangebot, wenn sie voll angerechnet wird.

Sieb mit vielen Punkten darüber und wenigen darunter, am Rand ein rotes Preisschild

In einer Hautklinik, die ich betreue, liefen beide Wege parallel: eine kostenlose Beratung und eine Analyse gegen eine kleine zweistellige Gebühr. Die bezahlte Analyse schloss mehrheitlich ab, die Gratisberatung kam auf etwa ein Drittel davon.

  1. Selbstauswahl. Wer zahlt, nimmt sein Anliegen ernst genug, um Geld auszugeben.
  2. Wahrgenommener Wert. Was etwas kostet, wirkt wertvoller, auch der Termin selbst.
  3. Verbindlichkeit. Wer bezahlt hat, erscheint und entscheidet eher.

Aber: In einem anderen Konto brachte die Gratis-Analyse Buchungen um ein Vielfaches günstiger. Beides stimmt. Es hängt am Leadpreis: Sind Leads billig und Abschlüsse schwach, Hürde rauf. Sind Leads teuer, Hürde runter.

Test für diese Woche: Lass zwei Wochen beide Wege parallel laufen und vergleich die Kosten pro Abschluss statt pro Lead. Sag die Anrechnung schon in der Anzeige, dann filtert die Gebühr, ohne abzuschrecken.

Julian
Gründer von farla

P.S. Schick mir dein Erstangebot so, wie es in der Anzeige steht. Ich sag dir, ob ich eher die Hürde rauf oder runter testen würde.

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